Brigitte Teufl-Heimhilcher

Autorin Heiterer Gesellschaftsromane

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Gibt es den „heiteren Gesellschaftsroman“ und wie realistisch darf er sein?

Mit der Genre-Einteilung meiner Romane habe ich so meine Probleme.
Es sind keine klassischen Liebesromane, wenn Liebe auch immer eine Rolle spielt.
Manchmal gibt es kriminalistische Elemente, aber es sind bei weitem keine Krimis, und wenn sie auch allesamt in der Gegenwart spielen, so versteht man unter Gegenwartsliteratur doch etwas ganz anderes.
Belletristik kann ich noch guten Gewissens ankreuzen, manchmal gibt es eine Sparte Unterhaltungsromane – ja, eh, aber was sagt uns das?

Also nenne ich meine Geschichten: Heiterer Gesellschaftsroman.

Doch halt: Was lese ich da bei Wikipedia?
„Der Gesellschaftsroman ist ein Genre, bei dem „das gesellschaftliche Leben des Menschen und seine Wechselwirkung mit Natur und Gesellschaft geschildert wird.“
Ja gut, das kommt noch hin. Doch ich lese weiter.
Laut Bücher Wiki liefert der Gesellschaftsroman eine – oft kritische, teilweise sogar anklägerische – Darstellung der gesellschaftlichen Situation in einer komplexen Handlungsführung.
Der klassische Gesellschaftsroman hat viele berühmte Vertreter, lese ich weiter und sehe Namen wie Émile Zola, Gustave Flaubert, Honoré de Balzac, Stendhal.

Okay, da gehöre ich definitiv nicht hin! Meine Handlungsführung ist nicht derart komplex, meine Welt nicht so düster und problembeladen.

Aber wenn meine Mitwirkenden auch in weniger bedrückenden Verhältnissen leben müssen, so bewegen sie sich doch in einer bestimmten Gesellschaft, und weil diese Gesellschaft unser Denken ebenso beeinflusst wie unser Handeln, sind es eben doch Gesellschaftsromane -Heitere Gesellschaftsromane.

Aber wieviel Realität verträgt ein solcher Roman? Sagen Sie es mir!
http://www.teufl-heimhilcher.at/kontakte/

„Wer Romane liest, der liest Lügen“, sprach einst der Literaturtheoretiker Gotthard Heidegger.
Mag sein, doch wenn die Personen auch meiner Fantasie entspringen, so halte ich doch viel davon, dass ihre Handlungen lebensnah oder zumindest denkmöglich sind.

Trotzdem dürfen Sie, verehrter Leser, mit einem Happy End rechnen. Aber was heißt das schon, wo es doch stets ein Morgen gibt.

mein Lese-Advent 2015

1 Dignity Rising I. – Science Fiction – Hedy Löwe


2 Septembersonne – Kurzroman – Eva Maria Farohi


3 Ich will kein Autogramm – Chick-Lit – Mira Morton


4 Paragrafen und Grafen – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


5 Pfauenferdernmord – Kriminalroman – Ulrike Busch


6 Ich will keinen Bodyguard – Chick-Lit – Mira Morton


7 Fincamond – Liebesroman – Eva Maria Farohi


8 Die andere Schwester des Papstes – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


9 Als Papst lebt man gefährlich – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


10 Dignity Rising II. – Science Fiction – Hedy Löwe


11 Honigtod – Roman – Hanni Münzer


12 Himmelhochjauchzendhellblau – Roman über das Älterwerden – Ulrike Busch


13 Tante Fritzi – forever clever – Roman über das Älterwerden – Brigitte Teufl-Heimhilcher


14 Ich will keinenChampagner – Chick-Lit – Mira Morton


15 Humor und Hausverstand erwünscht – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


16 Dignity Rising III. – Science Fiction – Hedy Löwe


17 Mütter, Töchter und andere Krisen – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


18 Dignity Rising IV – Science Fiction – Hedy Löwe


19 Ich schreib Dich einfach weg – Chick-Lit – Mira Morton


20 Liebe, Macht und rote Rosen – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


21 Tödliche Meeresnacht – Kurzkrimi – Eva Maria Farohi


22 Von Hochzeiten, Schweigermüttern
und eifersüchtigen Mäusen – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


23 Ein Gerücht kommt selten allein – Heiterer Gesellschaftsroman – Brigitte Teufl-Heimhilcher


24 Ich will keine Geschenke – Chick-Lit – Mira Morton

Viele Wege führen nach Rom

Die Autorin Vera Nentwich hat in ihrer Blogparade nach Sinn und Unsinn von Werbe/Marketingmaßnahmen in den diversen Social-Media Kanälen gefragt. http://veraswelt.coni.de/blog/dx/Blogparade-autorenmarketing-im-web.htm

Dazu möchte ich gerne aus eigenem Erleben etwas beitragen.

Für mich als Branchen-Neuling waren die über Facebook und Twitter geknüpften Kontakte anfangs eine sprudelnde Quelle der Weisheit.
Ich habe auf diese Weise Autorenforen kennengelernt, Schreibratgeber gefunden und langsam gelernt mich von der Vorstellung zu verabschieden, dass ich meine Bücher schon übermorgen in allen wichtigen Buchhandlungen finden werde.
Im Gegenzug ist mir langsam bewusst geworden, wie sichtig Sichtbarkeit ist. Diese ersten Kilometer des Weges kann ich jedem empfehlen – uneingeschränkt.

Hat man diese Basics einmal intus, beginnen sich die Wege zu verzweigen.
Meiner führte mich – allerdings erst mit der dritten Veröffentlichung – über eine erfolgreiche Preisaktion bei xtme (von der ich auf FB erfahren habe) zu Amazon-Publishing (Verlag), seither darf ich mich „Hybrid-Autor“ nennen, denn schon den nächsten Roman habe ich wieder als SP veröffentlicht.

Für mich war es ein guter Weg – wenn ich auch noch lange nicht in Rom angekommen bin.
Andere werden andere Wege beschreiten – wichtig ist es, nicht stehen zu bleiben und durch das konsequente Beschreiten der Social-Media-Wege bleibt man jedenfalls in Bewegung.
Darauf kommt es an, denn wer nichts tut macht zwar keine Fehler – aber er kommt auch nirgendwo hin.

Offener Brief an den Kulturminister

 

Offener Brief an den Minister für Kunst, Kultur, Verfassung und Medien

Sehr geehrter Herr Minister,

im Kurier vom 19. September d. J. musste ich lesen, dass Sie einerseits eine Buchpreisbindung für E-Books, anderseits eine Anhebung der Verlagsförderung planen.

Erlauben Sie mir dazu einige Gedanken aus der Sicht einer Selfpublisherin:

Zur Vorgeschichte

Wie Ihnen sicherlich bekannt, war es lange Zeit für Newcomer auf dem Buchmarkt de facto fast unmöglich, ein Werk zu veröffentlichen, da sich Verlage schon lange nicht mehr der Mühe unterzogen haben, neue Manuskripte zu lesen. Man setzte lieber auf Promi-Literatur oder auf eingekaufte Lizenzen.

Amazon – dem vielgescholtenen Online-Riesen – ist es zu danken, dass diese seit 2011 eine Plattform haben – das Zauberwort heißt: Direct Publishing – Veröffentlichungen direkt beim Online-Riesen – ganz ohne (geförderte) Verlage. Siehe da, innerhalb von nunmehr drei Jahren hat es eine Vielzahl von Selfpublishern geschafft, sich eine Leserschaft aufzubauen.

Seither bejammern Verlage und arrivierte Autoren den Untergang des Abendlandes. Amazon gefährde die Vielfalt – Gesetzgeber werden auf den Plan gerufen – es muss etwas geschehen: Amazon – und damit den Selfpublishern – sei gefälligst der Garaus zu machen!

Zur Buchpreisbindung

Da Selfpublisher im Buchhandel (leider) nicht zu finden sind, werden deren Werke zum Großteil als E-Books gekauft. Daher ist es für sie überlebensnotwendig, im weltweiten Netz auch gefunden zu werden. Eine Möglichkeit, diese Sichtbarkeit zu erreichen, sind Preisaktionen.

Es wäre daher von eminenter Bedeutung, derartige Preisaktionen auch weiterhin zuzulassen.

Zur Vielfalt

Zugegeben, zwei Millionen sind für das Gesamt-Budget kein großer Betrag, 2,2 Mio auch nicht. Dennoch ist es mir absolut unverständlich, warum es notwendig sein soll Verlage zu fördern. Wozu? Um Bücher zu schaffen, für die es keinen Markt gibt? Im Sinne der Vielfalt? Da wäre das Geld – siehe oben – sogar bei Amazon noch besser aufgehoben.

Wenn es der Gesetzgeber schon für notwendig erachtet einzugreifen, wäre es deutlich sinnvoller das Geld für den Endverbraucher (Leser) auszugeben. Das wäre dann nicht Wettbewerbsverzerrung, sondern Kulturförderung.

Zum Beweis

Zum Beweis meiner Behauptung (Selfpublisher), aber auch zum Nachweis dafür, das auch wir, ohne geförderte Verlage, in der Lage sind, sinnvolle Bücher zu produzieren, lege ich Ihnen eines meiner Bücher bei – eines bei dem Politik keine unwesentliche Rolle spielt.

Ich hoffe, dass diese Zeilen dazu beitragen, bei den anstehenden Veränderungen auch unsere Perspektive zu bedenken und verbleibe

Mit besten Grüßen

 

Labskaus und Kaiserschmarren

Derzeit arbeite ich an einer Fortsetzung des Romans „Humor und Hausverstand erwünscht“.

Die Geschichte spielt in Wien und im Salzburger Land, zum Teil aber auch in Hamburg, und weil ich jedes Kapitel nach einem landestypischen Gericht benennen möchte (für das es dann auch ein Rezept geben wird) trägt der Roman vorerst den Arbeitstitel:

Labskaus und Kaiserschmarren.

Ich fand das eigentlich ganz originell – und dachte schon daran, diesen Titel beizubehalten.

Nun aber wurde ich zweimal gefragt: Labskaus? Was ist denn das?

Frage an euch: Wisst ihr, was Labskaus ist?

Soja-Frankfurter und Dineklobers – die gesunde Alternative?

Am Ende jeder Basenfasten-Woche, die wir immer Anfang November in Schärding verbringen, pilgern wir nicht nur zum dort ansässigen Bäcker, um uns das Heimkommen mit Allerheiligenstriezel zu versüßen, wir pilgern auch in den Reformladen, in dem es – neben hässlichem Gemüse – auch Blutwurst und Frankfurter gibt, aus richtig Fleisch und OHNE Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Solchermaßen auf den Geschmack gekommen, habe ich mich in den letzten Wochen auch in Wiener Reformläden umgesehen. Hässliches Gemüse gibt es da auch – auch Bio-Frankfurter, aber was nützt mir das biologische Schweinefleisch, wenn darunter eine schier unglaubliche Liste von Zusatz- und Konservierungsstoffen aufgelistet ist?

In einem anderen Laden hat mich die eifrige Verkäuferin gefragt, ob ich nicht lieber die, ohnehin gesündere,  Alternative haben möchte: Frankfurter aus Soja.

Nein, die möchte ich nicht, weil ich, wie viele andere, Soja nämlich nicht gut vertrage, denn Soja ist ein hochallergener Stoff.

Je länger ich mich durch die Läden quäle, desto öfter frage ich mich: was soll an industriell hergestellten Pasteten, Würsten, Aufstrichen und anderen Kram so gesund sein?

Ich bin nun wirklich eine Anhängerin gesunder Ernährung, frisch gekochte Speisen aus – wenn möglich – biologisch erzeugte Grundprodukten der Region, sind dazu  sicher hervorragend geeignet. Ob ich aber ein Fuchschwanzgewächs aus den Anden (Quinoa), Sojagulasch oder ein Lupinenfilet (was immer das sein mag) dazu benötige darf bezweifelt werden.

Bleibt die Frage: wo (außer in Schärding) gibt’s die Würstel ohne chemische Zusatzstoffe?Anregungen werden dankbar entgegen genommen!

Verkehrspoltik ohne Verkehr?

Dass sich die Wünsche einer grünen Verkehrsstadträtin nicht mit jenen einer passionierten Autofahrerin (wie mir) decken ist logisch.

Dass in der Mitte einer einst 4-spurige Straße nun eine mächtige Gleisanlage thront, und somit nur noch zwei Fahrspuren für Autofahrer verbleiben, muss mich nicht unbedingt freuen, aber es scheint mir unter dem Blickwinkel „Vorrang für Öffis“ immerhin logisch.

Dass man aber (Beispiel Asperner Straße) aus einer 4-spurigen Straße einen mächtigen Grünstreifen, zwei nicht minder breite Radfahrspuren und je eine mickrige Fahrspur pro Richtung gebärt, die dermaßen schmal sind, dass der dort verkehrende Linienbus zum Teil auf dem Radfahrweg fahren MUSS, weil die verbliebene Autospur eben viel zu schmal ist, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Was will man mit einer solchen Maßnahme erreichen? Den Busfahrer ärgern, die eigene Radfahr-Klientel ausrotten – oder einfach nur grüne Macht demonstrieren?

Der Wunsch als Betrug?

Das Leben der Selfpublisher ist bekanntlich nicht einfach.

Erst bemüht man sich um einen guten Stoff, dann um einen guten Stil, um Korrektorat und/oder Lektorat und letztendlich will man das so entstandene Buch auch noch verkaufen – aber das ist meist schwierig!

Das Problem besteht vor allem darin, in der Masse der auf dem Markt befindlichen Bücher gefunden zu werden.

Da uns „Indies“ der Weg in die Buchläden – aus zahlreichen Gründen, auf die ich ein andermal näher eingehen möchte – zumeist versperrt ist, bemühen wir uns also um bessere Sichtbarkeit im weltweiten Netz.

Dabei sind Selfpublisher in aller Regel durchaus bescheiden: Jeder neu hinzugekommene Leser ist ein Gewinn, jede gute Rezension Anlass für eine kleine Feier.

Um neue Leser auf  uns aufmerksam zu machen scheuen wir auch nicht davor zurück Lesungen vor halb leeren Reihen abzuhalten, Bücher als Rezensionsexemplare zu verschenken, Preisaktionen zu machen oder das Buch gar zum Gratis-Download anzubieten.

Soweit so gut.

Wenn wir die Bücher für unsere Werbeaktionen, für Lesungen oder gar für Freunde direkt bei Amazon bestellen, verbessern diese als sog „Eigenbestellungen“ allerdings nicht unseren Verkaufsrang, was Manchem unwesentlich erscheint, jedoch die Sichtbarkeit des Buches – zumindest auf Stunden – verbessern würde.

Nun habe ich mir erlaubt dieses Problem an Amazon heranzutragen und den diesbezüglichen Brief auch noch in einigen Autorengruppen bei Facebook zu posten – eine ebenso an- wie aufgeregte Diskussion war die Folge.

Nun wollte ich mit meinem Schreiben zwar etwas anregen, aber niemanden aufregen.

Was MEIN Blut hingegen in Wallung brachte war der Post einer Verlegerin, die meinen diesbezüglichen Wunsch als Betrug und unlauteren Wettbewerb qualifizierte.

Nun haben in Mitteleuropa ausschließlich Gerichte festzustellen, wann es sich bei einer begangenen Tat um Betrug handelt. Wie aber schon der öffentlich geäußerte Wunsch nach einer Vorgangsweise Betrug sein soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft!

Maria hilf!

Zugegeben, ich war schon im Vorfeld kein großer Freund des Planes, in der Mariahilferstraße ganzjährig eine Fußgängerzone einzurichten, ließ mich aber von dem Einwand, seinerzeit, als die Kärntnerstraße Fuzo werden sollte, waren auch alle dagegen, vorübergehend überzeugen.

Nun habe ich also Recht behalten – und ein Blick auf den Stadtplan erklärt den Unterschied:

Einerseits handelt es sich um den Stadtkern, anderseits um eine Straße, die den Ring mit dem Gürtel verbindet – das ist ein (kleiner?) Unterschied.

Für Nicht-Wiener: der Ring ist eine 3-spurige Einbahn, die den 1. Bezirk umschließt, der Gürtel eine 6-spurige Fahrbahn, die die Bezirke 3-9 umschließt.

Aber unsere verehrte Vizebürgermeisterin wollte ja auch gar keine Fußgängerzone machen – sie hat ja selbst gesagt, die Fußgänger mögen doch auf den Gehsteigen bleiben, die seien ohnehin breit genug, sie wollte ihre Stammkundschaft bedienen – die Radfahrer!

Ich glaube auch, dass sie die allgemeine Aufregung miteingeplant hat, sonst hätte man den Probebetrieb ja von vornherein zeitlich limitiert. Wir dürfen uns jetzt aufregen, dann – so die Hoffnung – werden wir uns daran gewöhnen und – rechtzeitig vor den Wien-Wahlen – darauf vergessen.

Nun hoffe und bete ich, aus ganzem Herzen, dass dieses Kalkül nicht aufgeht!

No comment

.. unter diesem Titel schrieb der Berufsgruppensprecher der österreichischen Bauträger einen Artikel in der Österreichischen Immobilien-Zeitung, den ich an dieser Stelle – etwas verkürzt – wiedergeben möchte:

„…Zu Beginn des Jahres fragte ich bei der Stadt Wien bezüglich einer Sanierungsförderung an. Dort hieß es, dass private Förderungswerber schon im Vorfeld auf einen Teil der Förderung verzichten müssten, um überhaupt weiterbearbeitet zu werden. Die volle Förderung bekommen nur Wiener Wohnen und die Wiseg…“ (Anm: eine Tochter von Wiener Wohnen)

Der Kollege fand in der Folge heraus, dass „…die Verwaltung und Instandhaltung aller Häuser der Wiseg GesmbH & Co KG von einer eigens dafür gegründeten Wiseg GmbH ausgeführt wird. In diesem Unternehmen scheinen als Geschäftsführer – neben dem Büroleiter des Wohnbaustadtrates – zwei weitere GF des zu 100 % privaten … Unternehmens auf.“

Besagter Kollege vermutete nun, dass die Stadt Wien die Verwaltung und Instandsetzung von Häusern ohne Ausschreibung direkt an eine Privatperson vergeben hätte und strebte eine Prüfung beim Vergabekontrollsenat an.

„Das Ergebnis davon: die Stadt Wien wurde – zum zweiten Mal in der Geschichte – zu einem Bußgeld von € 10.000,– verurteilt. Die Begründung des Senatspräsidenten: Die Stadt Wien hat mit intensivem Einsatz von Energie und Arbeit versucht, das Bundesvergaberecht zu umgehen.“ …

Na gut, soll vorkommen, aber jetzt kommt’s:

“Übrigens: gleichzeitig mit meiner Anzeige beim VKS wurde mir von der Stadt Wien die zugesicherte Förderung in Höhe von mehr als 200.000 Euro ersatzlos gestrichen…“

Die Sache ist gerichtsanhängig.

Dazu fällt mir nun auch nicht’s mehr ein.