Brigitte Teufl-Heimhilcher

Autorin Heiterer Gesellschaftsromane

Brigitte Teufl-Heimhilcher header image 1

Lesepr.Genießen statt verzichten – Erfolgreiche Bekämpfung von Lebensmittelallergien mit NAET – Ein Erfahrungsbericht

Vorwort einer Betroffenen

In Europa leiden Millionen von Menschen entweder unter einer Lebensmittel-Allergie oder an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Während die Schulmedizin außer zahlreichen Tests im wesentlichen nur Mitleid und Bedauern für die Betroffenen hat, kursieren immer mehr alternative Heilanwendungen von denen insgesamt nur wenige wirksam erscheinen.
Als Betroffene habe ich manches ausprobiert, nachhaltig geholfen hat mir nur eines: NAET. Diese Methode hat meine Gesundheit und meine Lebensqualität deutlich verbessert.
Das Anliegen des vorliegenden Buches ist es, diese überaus wirksame Methode einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Während der Therapie habe viel interessantes erlebt und eine Menge Erfahrungen gemacht, die so manchem, der sich entschließt eine Therapie zu beginnen, nützlich sein können. Auch die Erfahrung und das Wissen meiner Therapeutin, Frau Maria Edinger, soll ihnen helfen manches zu verstehen, was anfangs unverständlich erscheinen mag
Das Buch bietet einerseits grundsätzliches zum Verständnis der Methode, anderseits aber auch eine Vielzahl praktischer Erfahrungen und Tipps
Allen Betroffenen viel Erfolg auf dem Weg zur Gesundheit und allen Interessierten viel Spaß beim Lesen!

Allergien gibt es viele

Der Begriff Allergie wurde erstmals 1906 von Dr. Clemens von Pirquet (Wiener Kinderarzt, 1874-1929) verwendet.
Das Wort Allergie leitet sich aus dem Griechischen her und bedeutet ‚andersartige Reaktion’.
Heute sind mehrere Definitionen im Umlauf. Dr. Devi Nambudripad, die Begründerin jener Methode, über die wir in unserem Buch berichten, bezeichnet eine Allergie als einen Zustand ungewöhnlicher Empfindsamkeit gegenüber einer oder mehreren Substanzen, die an sich unschädlich und für die meisten Menschen nützlich sind.
Andere bezeichnen Allergie als eine Änderung der Immunlage in Richtung einer krank machenden Überempfindlichkeit.
Als Allergen bezeichnet man jene Substanz, die die allergische Reaktion auslöst.

Da es  nichts auf der Welt gibt, worauf man nicht allergisch reagieren kann, gibt es auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Allergien. Man kann auf Pollen, Staub und  Tierhaare ebenso allergisch sein wie auf Nahrungs- und Arzneimittel oder das Sonnenlicht. Wir leben in einer hoch  technologisierten Welt, in der  die Zahl der Allergene ständig steigt. Unserer Nahrung werden immer neue Substanzen beigefügt, sei es um den Geschmack, die Farbe oder die Haltbarkeit zu erhöhen. Auch auf diese Stoffe reagieren immer mehr allergisch. Veränderungen der Erbanlagen werden ebenso als Ursache genannt. Beispielsweise haben deutsche Forscher eine Genvariante im menschlichen Erbgut gefunden, die das Risiko für Neurodermitis erhöht.
Die Schätzungen, wie viele Menschen betroffen sind, gehen weit auseinander. Im deutschsprachigen Raum sollen es fünfzehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung sein, die an Allergien und Unverträglichkeiten leiden. Dabei handelt es sich um einen Durchschnittswert aus mehreren Untersuchungen, in manchen Studien liegt er noch höher, wobei ein deutliches Ost-West-Gefälle gegeben ist. So leiden im Norden Europas erheblich weniger Menschen daran als in den südlichen Mittelmeerländern. In anderen Teilen der Erde sollen bereits an die vierzig Prozent der Bevölkerung betroffen sein.

Da fragt man sich naturgemäß: woher kommt das?

Manchen Menschen scheint eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Allergenen in die Wiege gelegt, andere ‚erwerben’ diese Empfindlichkeit im Laufe des Lebens.
Für die Theorie, dass es sich um eine Wohlstandserkrankung handelt spricht, dass sie in den Ländern der Dritten Welt in dieser Weise nur selten vorkommt. Außerdem wurde belegt, dass Kinder, die, oft mit mehreren Geschwistern, auf einem Bauernhof aufwachsen deutlich seltener an Allergien leiden wie Stadtkinder. Oberschicht und Akademiker sind am stärksten betroffen.
Sicher scheint, es gibt den Weg der Vererbung. Der Umstand, dass eine Vielzahl der Betroffenen erst nach mehreren Lebensjahrzehnten Beschwerden bekommt spricht keineswegs dagegen. Vielmehr kommen bei diesen Menschen die Erbanlagen erst unter bestimmten Lebensumständen zum Ausdruck.
Dr. Nambudripad geht davon aus, dass das Alter, in dem die allergische Reaktion auftritt, vom Grad der Vererbung abhängt. Je stärker der genetische Faktor, desto früher der wahrscheinliche Beginn. Es gäbe aber auch Studien, die zeigen, dass in manchen Fällen Kinder auch dann von Geburt an an Allergien leiden, wenn die Eltern von keinerlei Allergien betroffen sind.

Allergische Erkrankungen können aber auch mit Entzündungen betroffener Organe einhergehen, oder Folge bestimmter Erlebnisse sein. Beispielsweise können negative Erfahrungen, die während der Nahrungsaufnahme gemacht werden, die Reaktion des Körpers auf diesen Stoff verändern.
Am ehesten ist zu vermuten, dass mehrere Faktoren an der Entstehung bzw. am Ausbruch einer Allergie beteiligt sind.
Immer wieder ‚verdächtigt’ werden auch Säureblocker, fiebersenkende Arzneimittel und Antibiotika, aber – und vor allem – auch die Ernährung und ganz allgemein die Lebensumstände. Da werden Reizüberflutung und  Stresszustände ebenso genannt wie Schlaf- und Bewegungsmangel.

Ebenso vielfältig wie die Stoffe gegen die man allergisch sein kann, sind die Krankheitsbilder.

Diese reichen von Hautausschlägen, Reizung der Schleimhäute (tränende Augen, Schnupfen etc.), Asthma, über Störungen des Verdauungsapparates (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen) bis hin zu Depressionen und sonstigen Empfindungsstörungen.
Jeder Patient wird anders reagieren. Nehmen wir als Beispiel die Allergien/Unverträglichkeit gegenüber Milchprodukten.
Während die einen an Verstopfung und/oder Blähungen leiden, klagen andere über Durchfall.
Dr. Devi Nambudripad schreibt hiezu: „… Wenn das Herz der schwächste Teil ist, funktioniert es nicht mehr normal, wenn die Lungen am stärksten blockiert sind, kann der Patient einen Asthmaanfall haben. Wenn der Magen der schwächste Punkt ist, hat der Patient vielleicht akute Bauchschmerzen.“

An anderer Stelle beschreibt sie:

„… Wenn zum Beispiel im Auge eine Entzündung entsteht, ist das wahrscheinlich der Versuch des Auges die irritierende Substanz los zu werden…“
Das gleiche gilt sicher auch für eine rinnende Nase, Durchfall etc.
Es kann aber auch sein, dass ein anderes als das direkt betroffene Organ reagiert. Beispielsweise existieren energetische Zusammenhänge zwischen Auge, Leber und Galle. Eine Entzündung im Auge, kann also auch eine Reaktion der Galle oder der Leber auf einen bestimmten Stoff sein.

In der Folge dieser teilweise sehr heftigen, jedenfalls aber bei jedem neuerlichen Kontakt mit dem Allergen immer wiederkehrenden Reaktionen, leiden die Betroffenen nicht nur körperlich. Die Arbeitsleistung, somit der Beruf, können ebenso leiden wie die Sozialkontakte, und so manche Partnerschaft soll darüber schon zerbrochen sein. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einerseits können die direkt hervorgerufenen Beschwerden dafür verantwortlich sein, andererseits ist oft auch zu beobachten, dass diese Menschen vermehrt an Müdigkeit und Antriebslosigkeit leiden. Dies kann entweder als Reaktion auf die Beschwerden selbst, oder auch als Reaktion auf einen weiteren, bislang vielleicht noch nicht identifizierten Stoff, auftreten. ,,,