Klappentext
Meran 1874: Während sich die Stadt vom Wiener Börsenkrach erholt und für die nächste Kursaison rüstet, kreuzen sich erneut die Schicksalswege dreier Menschen: Den Korsen Jean führt die Sorge um das Wohl seiner kleinen Tochter zurück in die Passerstadt. Dort trifft er auf seinen einstigen Freund und Rivalen Max. Und auf die Frau, die beide Männer lieben: Helen, die mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist ist. Auf dem prächtigsten Ball der Saison kommt es zur schicksalhaften Konfrontation, und es droht die Enthüllung einer Glut, die für immer verborgen bleiben sollte …
Doch auch für andere birgt das Leben unverhoffte Entwicklungen: Sigmund Hirsch hat geheiratet und zweifelt bald an seiner Wahl. Die Waise Rosa erfährt erstmals Geborgenheit – doch für wie lange? Und bei den Hallers gibt es ein Wiedersehen mit jemandem, den sie längst verloren glaubten. MERAN, BOZEN, PASSEIER, WIEN: Angela Marina Reinhardt entwirft in ihrer mehrbändigen Meran-Saga ein farbenprächtiges Panorama der Donaumonarchie im ausgehenden 19. Jahrhundert.
Meine Einschätzung
Schon Teil 1 der Reihe (Walzerblut) hat mich begeistert, Teil 2 nicht enttäuscht. Auch diesmal verwebt die Autorin fiktive Personen mit historischen Wahrheiten und zeichnet so ein Bild dieser Zeit, die noch nicht so weit zurückliegt und für uns doch kaum vorstellbar ist. Standesdünkel und Patriarchat haben bei uns längst ausgedient – sollte man zumindest meinen.
Auch diesmal bleiben einige Fragen offen, so dass wir auf eine Fortsetzung hoffen dürfen.
