Brigitte Teufl-Heimhilcher

Autorin Heiterer Gesellschaftsromane

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.. unter diesem Titel schrieb der Berufsgruppensprecher der österreichischen Bauträger einen Artikel in der Österreichischen Immobilien-Zeitung, den ich an dieser Stelle – etwas verkürzt – wiedergeben möchte:

„…Zu Beginn des Jahres fragte ich bei der Stadt Wien bezüglich einer Sanierungsförderung an. Dort hieß es, dass private Förderungswerber schon im Vorfeld auf einen Teil der Förderung verzichten müssten, um überhaupt weiterbearbeitet zu werden. Die volle Förderung bekommen nur Wiener Wohnen und die Wiseg…“ (Anm: eine Tochter von Wiener Wohnen)

Der Kollege fand in der Folge heraus, dass „…die Verwaltung und Instandhaltung aller Häuser der Wiseg GesmbH & Co KG von einer eigens dafür gegründeten Wiseg GmbH ausgeführt wird. In diesem Unternehmen scheinen als Geschäftsführer – neben dem Büroleiter des Wohnbaustadtrates – zwei weitere GF des zu 100 % privaten … Unternehmens auf.“

Besagter Kollege vermutete nun, dass die Stadt Wien die Verwaltung und Instandsetzung von Häusern ohne Ausschreibung direkt an eine Privatperson vergeben hätte und strebte eine Prüfung beim Vergabekontrollsenat an.

„Das Ergebnis davon: die Stadt Wien wurde – zum zweiten Mal in der Geschichte – zu einem Bußgeld von € 10.000,– verurteilt. Die Begründung des Senatspräsidenten: Die Stadt Wien hat mit intensivem Einsatz von Energie und Arbeit versucht, das Bundesvergaberecht zu umgehen.“ …

Na gut, soll vorkommen, aber jetzt kommt’s:

“Übrigens: gleichzeitig mit meiner Anzeige beim VKS wurde mir von der Stadt Wien die zugesicherte Förderung in Höhe von mehr als 200.000 Euro ersatzlos gestrichen…“

Die Sache ist gerichtsanhängig.

Dazu fällt mir nun auch nicht’s mehr ein.