Buch des Monats Februar 2020/3

Sophia Farago-Maskerade in Rampstade

 

Klappentext:

Die selbstbewusste Sophia Matthews folgt nur zu gerne der Bitte von George Willowby, ihrem Freund aus Kindertagen, sich auf Rampstade Palace, wo seine furchtgebietende Großmutter residiert, mit ihm zu treffen. Allerdings scheint schon die Anreise unter keinem guten Stern zu stehen – Sophias Kutsche hat eine Panne, die sie zwingt, das nächste Wirtshaus aufzusuchen – wie sich herausstellt eine üble Räuberhöhle. Ein faszinierender Fremder, den sie dort kennenlernt, bringt sie sicher zum nächstgelegenen Herrensitz. Schade nur, dass dieser Jojo, wie er sich nennt, trotz seiner eher gewählten Ausdrucksweise ganz offensichtlich ein Anführer des Gesindels aus dem Wirtshaus ist, vermutlich ein auf die schiefe Bahn geratener Adeliger.

Schließlich doch noch auf Rampstade Palace angelangt, muß Sophia dann entdecken, dass der charmante Luftikus George ihr nicht etwa, wie sie angenommen hatte, einen ernstgemeinten Heiratsantrag machen will, sondern sie vielmehr – ungefragt – zum Schein als seine Verlobte ausgegeben hat, damit seine Chancen steigen, statt seines mustergültigen Vetters vom Nachbargut im Testament der Herzoginwitwe bedacht zu werden. Und zu allem Überfluß kann Sophia Jojo einfach nicht vergessen. So kommt es, dass sie sich nicht nur mit einem Scheinverlobten und dessen ihr unbekannten, aber wenig sympathischen Vetter herumzuschlagen hat, sondern auch noch dem galanten Räuberhauptmann helfen, wieder auf den Pfad der Tugend zurückzufinden …

Meine Einschätzung

Wer – wie ich – Regency-Romane liebt, wird auch diesen mögen. Leichte Kost, humorvoll verpackt, auch das hat seinen Platz und seine Berechtigung im literarischen Universum. Die von früheren Rezensenten angesprochenen Fehler dürften mittlerweile größtenteils ausgebessert worden sein.