Buch des Monats Jänner 2018/1

Mira Morton-Herzknistern. Blind verliebt im Pulverschnee

Klappentext:

Eric Stone weiß, dass er jede Nacht eine andere Frau haben kann. Auch wenn sie von ihm nie mehr erfahren, als das, was sie zu sehen bekommen: Einen verdammt attraktiven, dunkelhaarigen, großen durchtrainierten Mann, der ihnen mit seinen funkelnd schwarzen Augen für eine Nacht den Himmel verspricht, auch wenn es für ihn selbst die Hölle ist. Gründe dafür hat er genügend. Doch sie alle bleiben sein Geheimnis.

Was er jedoch im Moment am meisten liebt, ist die Einsamkeit auf seiner Skihütte in Kitzbühel. Ohne Strom und ohne Ablenkung, dafür jedoch mit jeder Menge Alkohol.

Das ändert sich schlagartig, als ihn die Hilferufe einer Frau gegen Mittag aus dem Bett holen. Eric hat sich geschworen, dass niemals eine Frau auch nur einen Fuß in seine Skihütte in den Bergen setzen wird. Doch genau damit macht ihn die Fremde fertig: mit ihrem verknacksten Fuß. Er hat die Wahl, sie vor der Tür erfrieren zu lassen oder sie zu schultern und so lange ihre Gesellschaft zu ertragen, bis sie wieder ins Tal abfahren kann. Eric ist geneigt, Ersteres für seinen Seelenfrieden in Kauf zu nehmen.

Doch leider ist sie blond. Und blauäugig. Genau der Typ von Frau, der Gift für sein gebrochenes Herz ist, dem er aber so verdammt schwer widerstehen kann …

 

Meine Einschätzung:

Wie immer (ver)führt uns Mira Morton in die Welt der Reichen und Schönen, aber auch die haben bekanntlich ihre Probleme, und sei es – anfangs – auch nur ein verstauchter Knöchel. Da wünscht man sich zumindest einen hilfsbereiten Retter – doch leider, Fehlanzeige. Mit Charme, Esprit und prickelnder Erotik beschreibt die Autorin, das Zusammentreffen des so ungleichen Paares, Marlene und Eric. Und Eric macht es Marlene nicht einfach, denn er gibt ihr im wahrsten Sinne „warm/kalt“. Dass die Geschichte ausgerechnet vor einer verschneiten Kulisse der Kitzbühler Alpen spielt, macht das Buch zu einer herrlichen Lektüre für die Weihnachtszeit. Dieser Roman kann wunderbar als Einzelroman gelesen werden, auch wenn ich bereits die beiden Vorbände genossen habe.