Buch des Monats Januar 2012

Die Frau des Präsidenten-Curtis Sittenfeld

Klappentext

Meisterhaft und einfühlsam schildert Curtis Sittenfeld den unfreiwilligen Aufstieg einer Frau bis an die Spitze der Weltmacht, ihre Selbstzweifel und die Widersprüche des Lebens.

Mit dieser fiktiven Geschichte gelingt der US-Bestsellerautorin das ehrliche, kontrovers diskutierte Porträt einer aller Welt bekannten Präsidentengattin – voller Charme und Esprit.

Mein Eindruck

Ganz kann ich mich dieser Lobhudelei nicht ganz anschließen, lesenswert ist das Buch trotzdem.

Die ersten drei Teile erzählen in einer Ausführlichkeit, die für mich nur schwer zu ertragen war. Zugegeben, alle Handlungsfäden werden am Ende zusammengeführt, dennoch bin ich der Meinung eine knappere Form der Erzählung hätte dem Buch sehr gut getan.
Der Roman wurde inspiriert von der Lebensgeschichte der Laura Bush. Das 586 Seiten umfassende Buch wird zur Gänze von der Protagonistin erzählt, die mir dennoch über weite Strecken fremd geblieben ist. Trotzdem hat der Roman in mir den Wunsch erzeugt, mehr über die Person Laura Bush zu erfahren