Buch des Monats November 2016/1

Heinz Joachim Simon-Der Mann aus Hamburg

Klappentext:

Diese Geschichte sprengt den Vatikan in die Luft …“,

stellt der Hamburger Anwalt Dieter Prätorius fest, als ihm sein Freund, der Hamburger Ermittler Serge Christiansen das Vatikanprotokoll diktiert.
Christiansen ist dem größten Geheimnis der katholischen Kirche auf der Spur.
Er wird beauftragt, einen verschwundenen Padre zu finden, der sich der Mission verschrieben hat, die Machenschaften der Vatikanbank zu durchkreuzen. Der Mann aus Hamburg stößt auf die Verschwörung eines faschistischen Geheimbundes, der Mafia und reaktionärer Kurienkardinäle … zusammen mit der Vatikanbank.
Als Johannes Paul I. Papst wird, hofft die Welt auf eine Reformation der Kirche.

Er stirbt jedoch nach nur 33 Tagen im Amt unter mysteriösen Umständen. Der Mann aus Hamburg wird zum gefürchteten Gegenspieler der Drahtzieher hinter den Kulissen. Doch die Mafia hat längst einen Killer nach Rom geschickt.
Kann Christiansen der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen und den Mörder entlarven?

Ein Thriller so geheimnisvoll und furchterregend wie die Katakomben.

 

Meine Einschätzung:51ozqnbkkfl-_sx350_bo1204203200_

 

Da ich an Vatikanthemen sehr interessiert bin, weil ich auch selbst darüber schreibe, hat mich dieser Klappentext sehr angesprochen. Ich habe das E-Book auch gerne gelesen, wenngleich – für meinen Geschmack – etwas weniger gewalttätige Action der Sache eher gedient hätte. Doch wenn das Buch auch stellenweise an die Bürgschaft erinnert (… und drei, mit gewaltigen Streichen, erlegt er, die anderen entweichen), so ist bleibt doch der äußerst interessante Ansatz, aus der (traurigen) Realität der vatikanischen Geschichte einen spannenden Roman zu machen, der sich in weiten Teilen an Fakten hält. Sieht man von Supermann Serge Christiansen und den Seinen einmal ab, hätte vieles genau so sein können.