Brigitte Teufl-Heimhilcher

Autorin Heiterer Gesellschaftsromane

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Schenken Sie Individualität!

Ein Geburtstag naht oder eine besonders nette Einladung steht bevor und wieder einmal stellt sich die Frage: was könnte ich schenken?

Blumen sind ja immer willkommen und auch mit einem Buch kann man Freude bereiten, aber manchmal sollte es eben etwas Besonderes sein.

Machen Sie Ihre Freunde doch zu Hauptdarstellern!

Das ist einfacher als Sie denken: Schenken Sie ein personalisiertes Buch, eines, das Ihre Freundin, Ihre Liebsten oder Oma zu Hauptdarstellern macht!

Unter www.personalnovel.de finden Sie eine große Auswahl von personalisierbaren Büchern, wählen Sie an Hand des Klappentextes eines aus, schon erhalten Sie eine Liste der mitwirkenden Personen und können nun entscheiden, wie diese in IHREM Buch heißen sollen.

Auch auf das Erscheinungsbild können Sie Einfluss nehmen. Vom schlichten Taschenbuch (zB als Gastgeschenk) bis hin zu in Leder gebunden Werken (vielleicht für einen runden Geburtstag) ist alles vorhanden.

Fairmieten – Offener Brief an den Wiener Bürgermeister

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

innerhalb weniger Wochen erreicht mich nun schon der zweite Fragebogen, in dem ich – in klassenkämpferisch formulierten Kontext –  ‚No-na-Fragen‘ beantworten soll.

Zum Inhalt:

Ja, ich weiß, dass ein Großteil der Wiener in sozial geförderten Wohnungen lebt und es macht mich nicht halb so glücklich wie Sie.

Sozial geförderte Wohnungen sind aus meiner Sicht jenen vorbehalten, die sich auf dem freien Markt nicht versorgen können. Wenn aber der Großteil der Bevölkerung nicht in der Lage ist, sich aus eigenem zu versorgen, ist das kein Ruhmesblatt für die Stadtregierung.

Ja, ich weiß, dass die Wohnrechtsgesetzgebung dem Bund obliegt, was mir ihre wahltaktisch motivierte „Fairmieten“ Aktion nur noch suspekter macht.

Ja, ich weiß, dass die Verfahren vor den Schlichtungsstellen großteils zugunsten der Mieter ausgehen, ich weiß aber auch, dass jene Verfahren, die vor ordentlichen Gerichten wiederholt werden (ein Instanzenzug ist nicht vorgesehen), sehr oft zugunsten der Vermieter ausgehen. Was schließen wir nun daraus?

Einen Satz ihrer Aussendung kann ich allerdings unterschreiben: Ein faires Mietrecht muss her! – aber vermutlich unterscheiden wir uns auch hier in den Details.

Mit besten Grüßen

Brigitte Teufl-Heimhilcher

Der Mörder ist nicht immer der Gärtner

Heutzutage sind ja die Banker die Prügelknaben der öffentlichen Meinung, davor waren es die EU-Politiker, wie sich Politiker ganz allgemein für diese Rolle stets anzubieten scheinen, und davor waren es … ich weiß es nicht mehr.

Allzeit in dieser Rolle willkommen sind auch Immobilientreuhänder, allen voran die Makler, aber auch Bauträger und Hausverwalter erhalten schnell einmal Beifügungen wie windig, gierig oder schlicht bösartig.

Die Unterhaltungsliteratur (ebenso wie Film und Fernsehen) machen davor ebenfalls nicht halt.

Ist der Bösewicht kein Investmentbanker, dann plant er ganz bestimmt einen Golfplatz, ein Hotel oder eine schicke Wohnhausanlage zu bauen – was offenbar schon den Generalverdacht ‚korrupt‘ in sich birgt – wenn er Glück hat, wird er am Ende nur eines Besseren belehrt.

Ein Umstand, der mich als Immobilientreuhänderin, schon seit Jahrzehnten ärgert und mich nun, als Autorin, veranlasst hat, das Buch „Humor und Hausverstand erwünscht“ zu schreiben, in dem eine Hausverwalterin und ihr Chef die Sympathieträger der Geschichte sind.

Ich musste mich dazu nicht verbiegen oder allzu lange nachdenken, ich habe einfach ein paar selbst erlebte Geschichten mit ein paar sympathischen Charakteren verquickt, wie ich sie im Kollegenkreis oft genug erleben durfte. Dazu ein Schuss Romantik, eine Prise Humor…

Probieren Sie’s, denn schon Reinhard May wusste, der Mörder ist manchmal ganz ein Anderer.

Ein Skandal wäre günstig!

Sie, lieber Leser, wissen es vermutlich: ich habe ein Buch geschrieben.

Eigentlich sind es schon mehrere, aber reden wir von meinem letzten Buch. Es heißt: „Die andere Schwester des Papstes“ und ich nenne ihn einen heiteren Gesellschaftsroman. Es ging mir dabei um das Thema Kirchenreform. Ich habe mich zwar eindeutig auf die Seite der Reformer geschlagen, aber niemanden beschimpft, keinerlei Bösartigkeiten unterstellt und mich um einen versöhnlichen Ausklang bemüht.

Meine Freunde haben es gelesen und erfreulich positiv reagiert, Blogger haben es gelesen und erfreulich positiv rezensiert, sogar dem Kurier war es ein paar Quadrat-Zentimeter Kommentar und 3,5 Sterne wert – nur der Buchhandel mag es nicht, weil ich es bei Amazon verlegt habe.

Ich habe es gepostet und darüber gezwitschert, ab und zu wird es auch gekauft.

Wie aber den Verkauf ankurbeln?

Ein Skandal wäre günstig.

Eine Menge Bücher verkauften sich millionenfach –  auf Grund eines Skandals. Ich erwähne an dieser Stelle nur einige wenige wie Thilo Sarazin (Deutschland schafft sich ab), Erika Leonard aka E.L.James (Fifty shades of grey) Charlotte Roche (Feuchtgebiete) oder Helene Hegemann (Axolotl Roadkill).

Ich möchte aber weder unser Land abschaffen, noch Sex-Geschichten oder Plagiate erzeugen.

Wie also komme ICH zu einem Skandal?

Anregungen bitte per Kontaktformular 😉

Rezepte für den Ostertisch – 4. Lachsrosen mit mariniertem Fenchel

104. Lachsrosen mit mariniertem Fenchel

600 g Lachs, ganz frisch, Mittelstück
2 Fenchel Knollen, mittelgroß
Balsamico Essig
bestes Olivenöl
1 Zitrone, unbehandelt
1 Bund Petersilie

Den Lachs von evtl. Gräten befreien, in ca. 3 mm dicke Streifen schneiden und auf eine Platte legen. Von der unbehandelten Zitrone mit einem Zestenreisser die Schale soweit möglich abheben und die Zesten mit kalt gepresstem Olivenöl sowie etwas Zitronensaft auf die Lachsstreifen geben, pfeffern, mit der gehackten Petersilie bestreuen – nicht salzen – und ca 2-3 Stunden im Eiskasten ziehen lassen. In der Zwischenzeit, die gewaschenen Fenchelknollen in dünne Streifen schneiden (Strunk und evtl 1. Schicht, sowie Fenchelgrün etc. entfernen). Die Fenchelstreifen mit Olivenöl und Balsamico sowie Salz und Pfeffer marinieren und ebenfalls ziehen lassen. Das Fenchelgrün hacken und etwas später unter die Fenchelmischung heben. Vor dem Servieren den Fenchel abseihen, damit sich am Teller keine Marinade ansammelt, und in die Mitte des Tellers ein Häufchen marinierten Fenchel setzen. Vom Lachs ebenfalls die Flüssigkeit abtupfen und die einzelnen Streifen schneckenförmig zusammen drehen und je 2-3 Rosen neben den Fenchel setzen. Mit etwas altem Balsamico und/oder Kresse garnieren.

TIPP: Dazu passen geröstete Scheiben vom Laugengebäck oder geröstetes Weißbrot besonders gut.

Rezepte für den Ostertisch – 3. Gefüllte Eier

Gefüllte Eier, klassisch (Topfenfülle)

4 Eier
250 g Topfen
60 g Butter
Salz und Pfeffer
Kapern
3-4 süßsaure Gurkerl
1 Schalotte
1 TL Senf
evtl. etwas Sardellenpaste
Salz, Pfeffer
Garnitur: von krauser Petersilie, über Shrimps bis zu Olivenscheibchen.

Die Eier hart kochen, kalt abschrecken, schälen, halbieren, den Eidotter vorsichtig herauslösen und gemeinsam mit der Butter und dem Topfen (oder Gervais) mit dem Handmixer glatt rühren.
Kapern, Gurkerl und Schalotte klein hacken und mit der Sardellenpaste und den Gewürzen abschmecken
Entweder mit einem kleinen Löffel oder einem Dressiersack wieder einfüllen, nach Lust und Laune garnieren.

mehr …

Rezepte für den Ostertisch – 2. Grüner Salat mit Mango

Grüner Salat mit Mango

1-2 Salatköpfe
1 reife Mango
2 EL Himbeeressig
1 EL Soja-Sauce

Maiskeim- oder Erdnussöl
Salz
rosa Pfeffer
Den Salat waschen, putzen und in gefällige Stücke reißen,  trocken schleudern.
Aus Essig, Soja-Sauce, Salz und Öl eine Marinade bereiten.
Die Mango schälen und in Stücke schneiden.
Salatblätter mit der Marinade vermischen, abschmecken und die Mangostücke
dazugeben, durchmischen und mit zerdrückten rosa Pfefferkörnern bestreuen.
basenfreundlich

Grüner Salat mit Pfirsichen

Bereiten Sie den Salat anstelle von Mangos mit Pfirsichen (besonders frische Pfirsiche eignen sich hervorragend) können sie auch ein Dressing aus Zitronensaft, Öl, etwas Zucker, Salz und Olivenöl versuchen.
basenfreundlich

Rezepte für den Ostertisch – 1. Schinkenaufstrich

Schinkenaufstrich

250 g gekochten oder geräucherten Schinken
1 Bund Petersilie
etwas Sahne
einige Tropfen Olivenöl
evtl. Salz und Pfeffer (hängt vom Schinken ab)
Den Schinken in Würfel schneiden und mit den übrigen Zutaten im Cutter faschieren. Je nach Geschmack des Schinkens mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Variante
Anstelle der Sahne kann man Sojasahne und etwas Pfeffer verwenden.

Buchhandel und Amazon – keine Liebesgeschichte

Vorige Woche hatte ich eine gute Idee: ich wollte meinen – bei Amazon und CreateSpace verlegten – Roman: „Die andere Schwester des Papstes“ den Wiener Buchhandlungen zum Verkauf anbieten. Eine Liste der Mailadressen war rasch gemacht, das Anschreiben via Mail kein Problem. Dann begann das frohe Warten.

Nach etwa einer Stunde bekam ich die erste Mail: ein Buchhändler fragte an, ob ich noch bei Trost sei. Aber ja, antwortete ich hilfsbereit, warum die harsche Frage?
Ein weiteres Mail eines etwas höflicheren Kollegen brachte Klarheit: Unabhängige Buchhändler und Amazon – das ginge nicht zusammen.
Warum? Amazon nähme ihnen Kunden weg.

Ja gut, aber ich wollte ihnen doch eben welche bringen.
Mein Buch behandelt, in heiterer Form, Fragen der Kirchenreform und des Papsttums und geht von der Fiktion aus, der nächste Papst käme aus Österreich. Wenige Wochen vor dem Konklave keine ganz unaktuelles Thema, noch dazu, wo auch der Wiener Kardinal immer wieder genannt wird.

Glück im Unglück brachte der Kurier tags darauf einen Artikel über mein Buch, woraufhin die Verkäufe bei Amazon anstiegen –  Buchhändler hat sich keiner mehr gemeldet.

Die katholische Kirche – eine Diktatur des heiligen Geistes?

Weltweit gibt es rund 1,2 Mrd. Katholiken, davon rund 1,2 Mio „Personal“.
Sie alle werden beim Konklave von 114 Kardinälen vertreten – das nenne ich eine Diktatur.

Aber vermutlich braucht es nicht einmal die, denn unser verehrter Kardinal Schönborn (born to reform?)  ist ohnehin der Meinung, der liebe Gott wüsste bereits, wer der nächste Papst werden soll, Aufgabe der wählenden Kardinäle sei es nur noch auf Gott zu hören und seinem Willen zu folgen.

Betrachte ich die Geschichte der letzten 2000 Jahre drängt sich mir der Verdacht auf, dass nur wenige Wahlberechtigte auf ihren Herrgott gehört haben. Wie sonst ließen sich mordende, sexbesessene oder einfach schlicht dispotische Päpste erklären?
Oder ist unser Herr Kardinal der Meinung, der liebe Gott hätte erst in der Neuzeit begonnen, den wählenden Kardinälen etwas zuzuflüstern, weil er mit dem Personal davor unzufrieden war?

Als schlichter Laie würde ich mir zwar einerseits wünschen, dass der heilige Geist die werten  Kardinäle nicht ganz im Stich lässt, aber ihren freien Willen sollte er ihnen doch lassen. Auf den wollen schließlich nicht einmal wir Laien verzichten, damit wir uns, wenn es das oberste Management gar zu bunt treibt, notfalls für einen eigenen Weg entscheiden können.